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…DASS ALLES SEINE ORDNUNG HAT.

Deutschland 1933-45: Täterperspektiven.

ein Projekt von Astrid Endruweit und Susi Claus
für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene

Wie werden Menschen zu Tätern? Und ganz persönlich: würde man selbst zum Täter werden? Ist es die eigene Entscheidung? Oder ist es das System, was einen zum Täter werden läßt? Würde man solch ein System rechtzeitig erkennen?

Im dritten Teil unserer NS-Trilogie gehen wir dem für uns Unbegreiflichen nach – der Frage, weshalb sich Menschen einer gewaltverherrlichenden Ideologie anschliessen und/ oder sogar selbst Ausübende von brutalster Gewalt werden.

In Biografien und Tagebücher spielen – neben politischer Überzeugung und ideologischen Weltanschauungen – meist ganz persönliche Enttäuschungen und Traumata eine bedeutende Rolle. So entstanden Wünsche – nach Zugehörigkeit und Halt in der Gemeinschaft, nach Bedeutung, nach Macht. Die nationalsozialistische Bewegung versprach die Erfüllung all dieser Bedürfnisse. Auch das Versprechen größerer Freiheit und Unabhängigkeit vom Elternhaus wirkte gerade auf viele junge Menschen stark motivierend.

Zeitzeugenberichte und historische Dokumente sprechen hier oft für sich – ihre Bedeutung und Zusammenhänge können von den Zuschauenden individuell erfasst und eingeordnet werden.

Konzept und Idee, Dramaturgie und Spiel: Susi Claus und Astrid Endruweit

Puppenbau und künstlerische Mitarbeit: Judith Mähler

Premiere 28.5., 29.5.26 | 11 Uhr + 30.05.26 | 20 Uhr  Brotfabrik Berlin

gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur, aus Mitteln des KiA-Programms der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt